Sie lebten mitten unter uns.

Sie waren Schweinfurter Bürgerinnen und Bürger.

Die Initiative wird mit dem Projekt Denkzeichen an alle Opfergruppen erinnern: die Bürgerinnen und Bürger jüdischen Glaubens, die Andersdenkenden, die Anderslebenden, die Andersgläubigen und die Opfer der Euthanasie-Morde.

Wir geben den Opfern ihren Namen, ihre menschliche Würde und ihre Identität zurück. Sie sind nicht mehr Nummern. Auf den Denkzeichen kann man Namen-, Geburts- und Todesdaten und den letzten freiwillig gewählten Wohnort in der Stadt Schweinfurt lesen. Jeder einzelne von den Nationalsozialisten ermordete Mensch bekommt einen Platz an den aus Metall gefertigten Stelen.

Die Stadtmauer am Unteren Wall soll der Ort werden, an dem dieses Erinnerungsprojekt installiert wird.

Es wird in Kürze im Schweinfurter Stadtrat beraten.

Die Initiative erarbeitet gerade das Konzept dafür. Das Erinnerungsprojekt wird durch Spenden finanziert. Wir suchen Spenderinnen und Spender, die aktiv der vom NS-Regime ermordeten Mitbürgern gedenken.

Fotomontage für Projekt Denkzeichen an der Schweinfurt Stadtmauer

Willy Sachs ist kein Ehrenmann


Die Initiative arbeitet seit langem unter dem Dach der Disharmonie. Diese ist der Trägerverein. Im jeweils aktuellen Programmheft der Kulturwerkstatt haben wir nun eine Seite zur Verfügung, auf der wir Anmerkungen zur Schweinfurter Vergangenheit darstellen.

Seitenvorschau der Initiative-Seite im Programmheft September 2021 der Disharmonie

Seite der Initiative im Programmheft September 2021 der Disharmonie – als PDF-Datei


Gedenkort für Zwangsarbeiter in Schweinfurt

Das Olympia-Morata-Gymnasium übernimmt die
Patenschaft über den Zwangsarbeiter-Gedenkort
„Drei Linden“.


schweinfurtfuehrer.de

Die Homepage „schweinfurtfuehrer.de“ informiert
über die Arbeit der INITIATIVE, die sich intensiv
mit der Rolle von Willy Sachs in der Zeit des
Nationalsozialismus beschäftigt.

Siehe Artikel im Schweinfurter Tagblatt